Gott ist Liebe (1. Johannes 4, 7-8)
"Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe
ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.
8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe."
Wenn Du die täglichen Nachrichten betrachtest, wirst Du mir recht geben, dass Schmerz, Leid und auch der Tod zum Leben dazugehören.
Warum dies so ist kannst Du im 1. Buch Mose nachlesen (s. Bibel-Tipp).
Umso mehr dürfen wir Gott dankbar sein für alles Gute, das wir schon empfangen haben und tagtäglich empfangen.
Dies vergessen wir Menschen sehr gerne, vor allem, wenn es uns (zu) gut geht.
Da brauchen wir keinen Gott, denn wir haben ja anderes zu tun, was viel wichtiger ist (Fernsehen, Chatten, Feiern, usw.). Da bleibt häufig kein Platz für Gott, denn "das Leben ist ja viel zu kurz". Aber wehe, wenn`s mal nicht so läuft wie es soll, wenn ein Unglück passiert, dann heißt es gleich:
„Warum greift Gott nicht ein?“
„Wie kann ein liebender Gott so etwas zulassen?“
Auch ich habe mir diese Fragen sehr oft im Laufe meines Lebens gestellt, bis mir folgendes klar wurde:
Das ist die falsche Fragestellung.
Die Frage darf nicht lauten: „Warum“, sondern „Wozu“.
Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen
- Ich wurde gläubig, nachdem ich Lymphdrüsenkrebs bekommen hatte.
Ich hätte mein altes Leben wahrscheinlich ohne diese schwere
Krankheit so weiter geführt wie bisher.
- Mein Vater war 10 Jahre ein Pflegefall, bis er in den letzten Wochen noch zu Jesus fand
und ganz ruhig einschlief.
Ich will damit nicht sagen, dass sich Gott nur durch Krankheit, Leid und Katastrophen finden lässt …
Nein! Gott reicht Dir seine Hand auch bzw. gerade in solchen Situationen. Es liegt an Dir, ob Du diese ergreifst oder wegstößt.
Du hast die freie Entscheidung.
Wie kam das Böse in die Welt? vgl. 1. Mose
Lies das Gleichnis vom verlorenen Sohn - Lukas 15, 11-32
Reflektiere Dein Verhältnis zu deinem Vater (bzw. Mutter bzw. Bezugsperson). Welche Rolle spielt(e) dort die Liebe?